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Das Traugespräch

Das Traugespräch umfasst
  1. Anmeldung Ihrer Trauung
  2. Oganisatorische Hinweise zur Vorbereitung des Traugespräches
  3. Programm mit Ablauf des Traugottesdienstes
  4. Traubekenntnis oder Traufragen (Ja-Wort)
  5. Wahl Ihres Traudenkspruches (Trautext) für die Trauansprache - Bedeutung der Trauung.

1Zunächst gehen wir den Anmeldebogen für Ihre Trauung durch mit den Angaben zu Ihrer Person, die innerhalb der Landeskirche verbleiben und dem Datenschutz unterstellt sind. Dazu werden folgende Angaben gebraucht, die Sie bitte bereit halten mögen (und eventuell den Familienstammbuch Ihrer Eltern entnehmen):

  • Datum und Ort der Taufe
  • Datum und Ort Ihrer Konfirmation / bzw. Firmung mit Ihrem
  • Denkspruch zur Konfirmation
  • Datum und Ort Ihrer standesamtlichen Eheschließung (Standesamt)
  • der künftige Ehename
  • die künftige Wohnung
  • bei konfessionsverschiedenen Ehen, ob ein röm - kath. Pfarrer oder ein anderer Geistlicher mitwirken soll (sogenannte "ökumenische Trauung") oder ob besondere Beteiligung anderer gewünscht wird
  • Ihr Traugottesdienst wird in der Regel am Sonntag vorher in den Abkündigungen der Kirchengemeinde bekannt gegeben. Es wird namentlich an Sie gedacht und für Sie gebetet, es wäre schön, wenn Sie selbst dabei sind und wenn die Gemeinde sieht, wer getraut werden wird.

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2 Fragen und organisatorische Hinweise zu Vorbereitung und Gestaltung des Traugottesdienstes:

  • Den Blumenschmuck für die Kirche bitten wir mit unserer Mesnerin abzusprechen: Frau Deianka Rata-Blanz (Tel.: 0 71 50 / 81863). Entweder bereiten Sie ihn selber vor oder durch eine Gärtnerei Ihrer Wahl. Bitte wählen Sie bei mehreren Trauungen am selben Tag mit der Mesnerin und den anderen Brautpaaren den Blumenschmuck gemeinsam aus.
  • Die Blumenkinder sollten in der Kirche selbst keine Blumen mehr streuen (Rutschgefahr bei Regen); sie können fröhlich ihre Blumen streuen auf dem Weg bis zur Kirchentüre, aber bitte nicht im Innenraum. Danke!
  • Die Liedauswahl sollte unter dem Gesichtspunkt getroffen werden, dass die Lieder in der Regel allen bekannt oder von allen leicht mitgesungen werden können. Wir singen aus dem Evang. Gesangbuch (EG) in der Regel 3 Lieder; darunter kann auch einmal ein unbekannteres Lied sein. Wenn Sie Lieder aus einem anderen Liedgut wählen (andere Lieder-und Gesangbücher), dann müssten Sie diese zu einem Lied- oder Programmblatt für Ihre Trauung zusammenstellen und vervielfältigt mitbringen und rechtzeitig der Mesnerin geben.
  • Weitere musikalische Wünsche (Chorgesang, Soli, Instrumentalmusik) von Ihnen oder Ihren Verwandten werden gerne aufgenommen, wenn die Wünsche dem gottesdienstlichen Charakter der Trauung entsprechen. Es ist jedoch wichtig, dass sie mit unseren Organisten mindestens 14 Tage vorher oder mit Ihrer Organistin bzw. mit Ihrem Organisten abgesprochen werden. Wir beraten Sie darin auch gerne weiter, welche Stücke sich besonders für eine Trauung eignen. Eventuell abgelehnte Gesänge oder Musikstücke sind vielleicht eher im weiteren Verlauf Ihres Festages nach dem Traugottesdienst geeignet.
  • Der Traugottesdienst beginnt mit dem Glockenläuten. Sie können entweder mit allen Gästen einen Hochzeitszug bilden und gemeinsam einziehen oder Sie könnrn als Brautpaar allein in die von Ihren Gästen bereits besetzte Kirche einziehen. Treffpunkt und Aufstellungsort müssen in Ihrer Einladung auf jeden Fall klar ersichtlich sein. Sie selbst finden sich bitte rechtzeitig ein und werden von mir vor Ihrem Einzug in die Johanneskirche Münchingen am Hauptportal erwartet.
  • Das Gebet vor dem Traubekenntnis kann auch vom Brautpaar gemeinsam gesprochen werden. Es lautet: "Herr, wir wollen einander vor deinem Angesicht Treue versprechen. Gib uns ein reines Herz und einen festen Willen und steh uns bei mit deiner Liebe und Treue, damit das Ja, das wir einander geben, Bestand hat, solange wir leben. Amen." Trauen Sie sich zu, dieses Gebet gemeinsam im Gottesdienst zu sprechen? Oder soll der Pfarrer für Sie beide sprechen? Beides ist möglich.
  • Gelegenheit, sich gegenseitig die Ringe anzustecken bzw. zu einem Ringwechsel besteht nach Ihrem Traubekenntnis noch vor dem Trausegen. Wenn es von Ihnen gewünscht wird, werde ich Sie dazu im Gottesdienst auffordern. Die Ringe geben Sie bitte vorher rechtzeitig ab.
  • Das Gottesdienstopfer soll ür einen bestimmten Zweck in der Kirchengemeinde erbeten werden. Sie können auch eine kirchliche Einrichtung auswählen, die Ihnen nahesteht oder zu der sie einen besonderen Bezug haben. Darüber befindet dann der Kirchengemeinderat Münchingen, der folgende möglichen Spendenprojekte der Gemeinde grundsätzlich festgelegt und beschlossen hat:
    1.Johanneskirche Münchingen (Sanierung Chorraum)       
    2. Notleidende und Bedürftige in unserer Gemeinde
    3. Arbeit mit Kindern in unserer Gemeinde
    4. Jährliches Missionsprojekt Missionsprojekt
    5. Indianer-Pionier-Mission - Ehepaar Ortlieb in Paraguay
    6. Kindergartenarbeit
    7. Evang. Jugendwerk Münchingen
    8. Kindergottesdienst
    9. Posaunenchor-Arbeit
    10. Chorarbeit
    11. Männer- und Frauenarbeit
    12. Alten- und Seniorenarbeit
    13. Missionskreis der Kirchengemeinde - Weiterleitung an Missionsprojekt unserer Landeskirche
    14. Christliche Fachkräfte International - Sambia Mutanela-Zentrum (Landw. Projekt)
    15. Gehörlosenarbe
  • Ihre Traubibel ist ein Geschenk der Kirchengemeinde. Sie wird Ihnen im Gottesdienst zum gesegneten Gebrauch überreicht und enthält den Trautext (Bibelwort zu Ihrer Trauung) auf einem Widmungsblatt.
  • Die eigentliche Trauung umfasst Traugebet, Traubekenntnis, eventl. Ringwechsel, Trausegen und Dank-und Fürbittengebet. Die Fürbitten im Dank-und Fürbittengebet nach dem Trausegen können auch von anderen gesprochen werden, von Verwandten, Bekannten, Freunden aus der Gemeinde. Es können auch persönliche, von Freunden, Verwandten selbst formulierte Fürbitten für das Brautpaar, für andere Eheleute und für die Gemeinde genannt werden noch vor dem gemeinsam gesprochenen Vaterunser. Dies sollte vorher abgesprochen sein, entweder wer welche Fürbitte übernimmt oder wer wann eine selbst formulierte Bitte vorbringen möchte.
  • Aufnahmen im Gottesdienst
    • Ein Gottesdienst lebt von der Gegenwart Gottes, die man nicht festhalten und aufzeichnen kann. Im evangelischen Sinne kommt die Glaubensgewissheit durchs Hören auf das Wort Gottes in der Schrift, im Gebet und im Lied. Deshalb ist uns der Höreindruck wichtiger als das, was man alles zu sehen bekommt. Das innere Hören und die daraus entstehenden inneren Bilder sind prägender und nachhaltiger als die so leicht vor Augen gestellten und vorgeführten Bilder (Video, Digital).
    • Und wenn Sie dennoch Ihre Aufnahmen für später haben wollen? Das Fotografieren und Filmen während des Gottesdienstes ist möglich zu Beginn (Einzug des Brautpaares) und nach dem Segen. Nicht aber beim Traubekenntnis und beimTrausegen.
    • Kassettenaufnahmen vom gesamten Gottesdienst sind möglich über unsere hochwertige Übertragungsanlage! Sie stellen dabei sicher eine hochwertigere Kassette zur Verfügung.
  • Vor Ihrem Traugottesdienst brauchen wir also von Ihnen:
    1. Die Urkunde von Ihrer standesamtlichen Eheschließung und
    Ihr neues Familienstammbuch zum Eintrag Ihrer kirchlichen Trauung
    2. eventl. Liedblätter
    3. Ringe zum Ringwechsel
    4. Ihre Cassette
    Geben Sie bitte 1. im Pfarramt ab, 2.-4. bringen Sie vorher vorbei oder gleich zur Kirche mit.

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3 Möglichkeiten für die Gestaltung und den Ablauf Ihres Traugottesdienstes vor:

  • Aufstellung zum gemeinsamen Einzug in die Kirche oder: Die Gemeinde mit Ihren Gästen ist bereits in der Kirche und nur das Brautpaar zieht in die Kirche ein und wird vom Pfarrer am Eingang der Kirche erwartet und begrüßt.
  • Glockenläuten (etwa 2 bis 3 Minuten nach Glockenschlag / Uhrzeit)
  • Begrüßung am Portal und gemeinsamer Einzug (Die Glocken klingen aus)
  • Orgelvorspiel
  • (eventl.) Chorgesang / Musikstück
  • Eingangswort zur Begrüßung
  • Eingangslied I (Filmen und Fotografieren bis dahin noch möglich)
  • Eingangsgebet und Stilles Gebet (insbesondere für das Brautpaar)
  • (eventl.) Chorgesang / Musikstück
  • Trauansprache (nach Trautextwahl)
  • Gemeindelied II
  • Schriftlesung zur Trauung
  • Traugebet (vom Brautpaar oder Pfr. gesprochen)
  • Traubekenntnis / Traufragen ("Ja, und Gott helfe mir.")
  • (eventl.) Ringwechsel
  • Dank-und Fürbittengebet (eventl. v. Verwandten, Bekannten, Freunden)
  • Vaterunser
  • (eventl.) Chorgesang / Musikstück
  • Übergabe der Traubibel
  • Wort an die Angehörigen und Freunde des Brautpaares
  • Schlusslied III
  • Bekanntgaben (Opferangabe / Hinweise zum Festtag)
  • Segen
  • Nachspiel (Orgel) (Filmen und Fotografieren wieder möglich)
  • Gratulation /Gruppenbild vor dem Altar oder vor der Kirche

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4 Traubekenntnisse - Verpflichtungserklärungen

Pfr: Gott, der im Anfang den Menschen geschaffen hat, schuf sie als Mann und Frau und sprach: "Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau ( Lebenspartner) hangen, und werden "die zwei ein Fleisch sein."
Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.

a.) Nach den Traufragen erfolgt das Traubekenntnis mit Ihrem Ja-Wort. oder

b.) Ihre Erklärung zur Eheschließung / Traubekenntnis ohne Ihr Ja-Wort. Sie erklären selbst Ihre Absicht gegenseitig.

c.) Ein von Ihnen eventuell gewünschter Ringwechsel wird durch Worte vom Pfarrer eingeleitet:

d.) Danach erfolgt der Trausegen mit Ihrem gemeinsamen Ehenamen.

Gott
Der Vater und der Sohn und der Heilige Geist
segne euch,
dass euer gemeinsames Leben voll Freude sei,
dass eure Liebe wachse durch all die Jahre eures Lebens,
und dass ihr auch in Stunden der Einsamkeit und Enttäuschung
füreinander da seid und immer wieder zueinander findet
bis zum Ziel eures Lebens
Amen .

5 Für eine persönlich gehaltene Ansprache zu Ihrem Trautext bedarf es ja Ihrer Wahl eines Bibelwortes und darüber eines Gesprächs. Bitte suchen Sie schon einmal nach einem geeigneten Bibelwort, das Ihnen beiden etwas sagt und das Ihnen gefällt. Außerdem suchen Sie sich bitte schon einmal drei Gemeindelieder aus. Selbstverständlich berate ich Sie darüber weiter, wenn wir uns sehen.


   


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