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Eindrücke - Bilder - Erinnerungen

Etwas Besonderes war die Besichtigung des Schwemmkanals. Das ist ein künstlicher Wasserlauf, der mit leichtem Gefälle vom Böhmerwald bis zur Donau verläuft. Die anliegenden Dörfer waren verpflichtet, den Kanal instand zu halten und, wenn geschwemmt wurde, dafür zu sorgen, dass keine Stauungen entstanden (das war die Aufgabe der Frauen und Kinder) oder als "Scheiter" die Holzstücke ins Wasser zu werfen. Das war eine Knochenschinderei für die Männer (so ein etwa 1,20 m langes Holzstück hat ein ziemliches Gewicht!)
In früheren (Habsburger) Zeiten wurde so Brennholz aus dem Böhmerwald in meterlangen Scheitern hinunter zur Donau "geschwemmt" um dann als große Floßbündel weiter über die Donau nach Wien gebracht zu werden, wo man das Holz zum heizen der Häuser und Paläste verwendete.

 

Auf dem ersten Bild (v.l.n.r.) ist der "Schwemm-Meister" in seiner alten Tracht zu sehen (grobe Holzschuhe, Filzhut, Schürtze); anschließend zwei Bilder vom Kanal (eigentlich ein ziemlich klägliches Rinnsal, aber trotzdem eine Meisterleistung). Heute schlängelt sich der Kanal zwischen Österreich und Tschechien hin und her. Die Tschechen machten an diesem Sonntag ihr Geschäft mit Würstchen, Brot und Bier.


Lust auf weitere Bilder von der SATT-Freizeit in Schwarzenberg ?

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