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Gesamtlager 2000

Tagebuch (1. Teil)

Dies ist die Geschichte von 130 Münchingern, die sich am 1. Juni 2000 aufmachten nach Geislingen am Kocher um dort 4 Tage und 3 Nächte lang bei dem Erlebnis der besonderen Art dabei zu sein, es ging nämlich um nicht weniger als um

Das Gesamtlager 2000 des Evangelischen Jugendwerks Münchingen

Donnerstag 1. Juni

Während die Teilnehmer des Gesamtlagers noch zu Hause in Münchingen ausschlafen können, sind ein Großteil der fleißigen Mitarbeiter schon früh morgens in Geislingen angekommen, um dort sofort damit zu beginnen, die 2 LKWs mit den Zelten, dem Feuerholz, den Lebensmitteln, den Getränken, den Spiel- und Sportgeräten, der Verstärker-Anlage, den Instrumenten für die Band, dem Bistro, dem Lagerkreuz, dem Erste-Hilfe-Koffer, dem Geländespiel- und Stationen-Lauf-Material, den Kulissen für die Anspiele, dem Werkzeug usw. usw. abzuladen.

Nun mussten die 14 Zelte aufgebaut werden. Beim Anblick der vielen verschiedenen Zeltstangen wurde so manchem bange. Doch dank des intensiven Einsatzes einiger alter Zelt-Aufbau-Cracks wurden auch diese schwierigen Aufgaben souverän gelöst. Wir hatten sogar einen Profi dabei, der uns zeigte wie man eine Jurte fachmännisch aufbaut und welche Kniffs und Tricks es dabei zu beachten gibt.

Gegen Mittag ging es dann auch für die Teilnehmer richtig los. Mit dem Ziehharmonika-Bus wurden sie in Münchingen abgeholt und dann in 4 verschiedenen Ortschaften rund um Geislingen in 4 Gruppen abgesetzt, um dann in einem Sternlauf zum Lagergelände zu laufen und unterwegs verschiedene Aufgaben zu lösen. Als dann gegen Nachmittag die einzelnen Gruppen auf dem Lager eintrafen und dort von den Mitarbeitern begrüßt wurden, kam so richtig Leben in das Gelände. Man suchte nach seinem Schlafplatz und inspizierte die Umgebung. Abends war dann der große Kennenlern-Abend angesagt. Außerdem erlebten wir den erste Teil der Jona-Geschichte (Jona auf der Flucht vor Gott), die uns von der Anspielgruppe vorgeführt wurde. Die anschließende Nachtruhe nahm nicht jeder gleich so ernst, doch spät in der Nacht wurde es dann tatsächlich ruhig auf dem Gelände.

Freitag, 2. Juni

Am nächsten Morgen kamen schon früh alle zusammen zur Morgenandacht, mit einer weiteren Jona-Folge (Jona auf dem Schiff nach Spanien - das Schiff in Seenot - Jona wird über Bord geworfen und von einem Fisch lebendig verschlungen). Diese Geschichte war dann auch Thema des "Bibelspiels", bei dem vielerlei Fähigkeiten gefragt waren.


Anschließend konnte jeder bei den Hobbygruppen verschiedenen Aktivitäten nachgehen: Turbofisch, Gel-Kerzen, Briefpapier oder ein überdimensionales Jonaposter basteln, Sportgruppen, Henna oder die sehr beliebten Flussspiele. Nach dem Mittagessen waren wieder alle beim Geländespiel zum Thema "Asterix und Obelix" gefordert.

Abends wurde am Lagerfeuer eine spannende Geschichte erzählte, die uns alle in ihren Bann zog. Natürlich wurde auch viel und kräftig gesungen.


Auch die zweite Nacht verlief dank den bewährten Nachtwächtern ruhig, nachdem jeder seinen Schlafsack gefunden und seinen Zeltkollegen die letzten wichtigen Dinge erzählt hatte.

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