Tagebuch (2. Teil)
Samstag, 3. Juni
"I come to the cross" - das war auch am nächsten Morgen wieder unser
Lied, bei dem wir mit den ersten Sonnenstrahlen zur Andacht
zusammenfanden. Dort konnten wir miterleben, wie Jona, nachdem er vom
Fisch ausgespieen und nach Ninive gegangen war, den Menschen Gottes
Strafgericht verkündete und diese dann in Sack und Asche Buße taten. Um
"Umkehr" ging es dann auch in der anschließenden Bibelarbeit, die in
verschiedenen Altersgruppen durchgeführt wurde. Vor dem Mittagessen
wurden dann wieder Hobbygruppen angeboten. Bei einem weiteren Anspiel
nach dem Mittagessen erfuhren wir, dass Gott das Strafgericht über
Ninive nicht ausführen wird und deshalb der König von Ninive ein Fest
für den Abend ankündigt.
Der Stationen-Lauf am Nachmittag stand unter dem Motto "Erfindungen"
und forderte wieder Alt und Jung heraus, wie hier beim Bau eines
Aquäduktes.
Abends werden noch schnell die letzte Vorbereitungen für das Fest getroffen, um dann beim Festmahl richtig schlemmen zu können.
Zusammen mit Jona konnten wir in dem letzten Anspiel miterleben, wie
schnell eine Rizinusstaude wachsen, aber auch wieder verdorren kann und
wie Gottes Güte die Stadt Ninive verschont hat, wie seine Güte auch
ihn, Jona, verschont hatte.
Sonntag, 4. Juni
Am Sonntag durften wir dann gemeinsam einen Werkstatt-Gottesdienst
feiern. Hierbei waren wieder alle aktiv, sei es nun beim Vorbereiten
der Lieder, eines Anspiels der Gebete oder dann beim Feiern des
Gottesdienstes selbst.
Nachdem uns das erstklassige Küchenteam ein letztes Mal beim
Mittagessen verwöhnt hatte, war es Zeit, das letzte Gepäck in den
Zelten zusammenzupacken, sich gemeinsam zu verabschieden, um dann mit
dem Bus wieder Richtung Münchingen aufzubrechen. Die Mitarbeiter luden
dann noch das verbliebene Material auf und beseitigten die letzten
Spuren des Gesamtlagers auf dem Gelände. Die Spuren jedoch, die sich in
unseren Herzen und Köpfen eingeprägt haben, werden uns sicherlich noch
lange begleiten. Bestimmt noch mindestens bis zum nächsten Münchinger
Gesamtlager in spätestens 4 Jahren. Bis dann ... Gott befohlen.
zurück zu "Nostalgie pur"
|