Freitag, 22.01.2021

Ich bin begabt, ich bin nicht dumm,

drum drück ich auch nicht lang herum:

Gott gibt in wirklich vielen Dingen

zum Wollen mir auch das Gelingen!

 

Ich hab geplant, es gibt ein Ziel,

getan dazu gab ich auch viel:

gelernt, gebetet, abgewogen,

sogar ein Scheitern einbezogen,

 

denn dieses, das muss ich gestehen,

wird immer wieder auch geschehen.

Danach will ich nicht stehen bleiben

nach einem Schlag - will´s weitertreiben.

 

Dann halt ich inne und frag echt:

„Sind meine Absichten noch recht?

Was soll mein Tun am End bezwecken?

Und warum blieb ich diesmal stecken?

 

Zwar trieb mich an mein großes Wollen –

Ernüchterung, vielleicht ein Grollen –

frag andre laut und frag mich still,

was Gott wohl plant und was er will.

 

Nicht immer wird es Antwort geben.

Der Glaube trägt mich hier im Leben,

denn Gott, der Herr, er lenkt und sieht,

er kennt mich gut und er geht mit!

 

Mit seiner Liebe an der Seite

bekommt das Christsein wieder Weite,

nicht flügellahm, mit breiten Schwingen

schenkt er mir täglich neu Gelingen.

 

Er tut´s, er wirkt, er motiviert,

gibt Kraft und Freu(n)de, korrigiert,

verspricht: Ich wirke in euch allen.

Hört her: nach meinem Wohlgefallen.

 

Anregung: lest doch ein paar Verse mehr im zweiten Kapitel des Philipperbriefs. Dort bittet Paulus die Gemeindeglieder: „Bleibt dran, mit Worten und Taten so zu leben, dass alle sehen, dass ihr Jesus gehört – immer und überall.“ Dann folgt der eindrückliche Satz: „Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.“ Möge dieses Wort euch Trost geben für den heutigen Tag und darüber hinaus. Wir dürfen ihn um Hilfe bitten, auf seine Kraft zu vertrauen. Gott gebe euch heute zum Wollen das Vollbringen.

Recht herzliche und verbundene (nicht nur auf die Verbundgemeinde bezogene) Grüße

Walter Großmann

Donnerstag, 21.01.2021

Gott der Herr machte den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. (1.Mose 2,7)

 

Lehrtext:

(Johannes schreibt an Gaius): Mein Lieber, ich wünsche, dass es dir in allen Stücken gut gehe und du gesund seist, so wie es deiner Seele gut geht. (3. Johannes 1,2)

 

Mir gefallen heute die Stichpunkte:

Odem des Lebens

(ich) ein lebendiges Wesen

 

Und mir gefallen die Wünsche, dass:

Es (dir) in allen Stücken gut gehe

du gesund seist

es deiner Seele gut geht

 

Gott ist absolut souverän!!!!

Lest ruhig mal auch die folgenden Verse im 3. Johannes.

 

Ich kam im Lesen schnell ins Staunen: Was muss Gaius für ein Gott- und Liebedurchfluteter Mensch gewesen sein!!! Ich möchte mir davon eine Scheibe abschneiden.

Zweiter Gedanke dazu, bzw. Fragen:

Wie erleben mich die Menschen?

Wie erleben Außenstehende unsere Gemeinde?

Wie erleben unsere Gemeindemitglieder unsere Haupt- und Ehrenamtlichen?

 

In der Guten-Nachricht-Bibel heißt der Neutestamentliche Vers:

Mein Lieber! Ich wünsche dir, dass es dir in jeder Hinsicht gut geht und du gesund bist, so wie ich das von deinem inneren Leben weiß.

 

Was nicht zu überlesen ist, ist der Zusammenhang zwischen

Körperliche Gesundheit – Seele

Körperliche Gesundheit – inneres Leben

 

Nicht wenige Menschen -trauriger weise in allen Generationen- müssen sich psychisch oder psychosomatisch behandeln lassen. Die Zahl nimmt erschreckenderweise jedes Jahr zu. Auch ich war vor einigen Jahren zu einer Reha-Maßnahme, die genau diese beiden Punkte, Psyche und Gesundheit, in Augenschein genommen hat.

Gott ist es wichtig, dass es uns nicht nur gesundheitlich gut geht, sondern natürlich auch, dass unsere Seele durchatmen kann oder umgekehrt. Wir sind geschaffen mit Leib, Seele und Geist. In den 3️ Punkten sollte jeder von uns haushalten.

In punkto Gesundheit investieren wir viel. Aber wie sieht es in unserm Inneren aus??

Wie sieht es in deinem Inneren aus?

Mit Gott haben wir einen Profi für alle 3 Bereiche! Gott sei Dank! Gott sei Lob und Preis

Geben wir Ihm doch Raum in allen Bereichen

Schließlich hat uns Gott als lebendiges Wesen geschaffen! ER hat uns Seinen Odem eingeblasen

 

Ich wünsche Euch einen gesegneten und Liebe- und Gottesdurchfluteten Tag.

Claudia Proß

 

Lied Meine Seele ist stille in dir:

www.youtube.com/watch

Mittwoch, 20.01.2021

"Du gibst meinen Schritten weiten Raum und meine Knöchel wanken nicht"  2. Sam.22,37

 

David schreibt diesen Vers in einem Loblied. Seine unmittelbare Verfolgung durch König Saul war zu Ende und er konnte durchatmen.

Wenn ich mir diese Zusage anschaue, habe ich folgendes Bild vor mir: Ich gehe leicht und beschwingt auf einem Panoramaweg in den Bergen. Die Aussicht ist phantastisch und meine Tritte sind sicher. Keine Beengung, nichts was die Freude stört. Sorgen, Ängste, Konflikte...alles weit weg.

 

Mich erreichte die Zusage des weiten Raumes in Zeiten von großen äußeren Einschränkungen. Und ich fragte mich, wie diese  in mein Leben passen soll?

Einen Hinweis darauf gibt der Lehrtext:

 

 "Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit"

2. Kor.3,17

 

Innere Freiheit, weiter Raum, auch in beengten Lebensumständen?

Das ist ein Widerspruch in sich, oder?

Ein großes Vorbild ist hier für mich der Neurologe Viktor Frankl. Er erlebte im KZ die Hölle und diese Zeit war prägend für seinen weiteren Weg als Mensch und als Therapeut. Ein Zitat von ihm lautet:

 "Die letzte der menschlichen Freiheiten besteht in der Wahl der Einstellung zu den Dingen".

 

Das hieße doch: Auch in meine engen Grenzen kann ich den Geist Gottes einladen und er wird seine Wirkung entfalten:

Frieden, Freude, Liebe, Geduld, um nur einiges zu nennen.

Die Freiheit, meine Einstellung zu den Gegebenheiten zu korrigieren bleibt mir.

 

So wünsche ich uns die Erfahrung von der Freiheit des Geistes Gottes:

Falls du durch einen  "Lockdown"  in deinem persönlichen Leben unfrei bist.

Oder im gemeinschaftlich Pandemie- bedingten Lockdown.

Lasst uns Gott ehren mit allen Möglichkeiten, die sein hlg. Geist schenkt.

 

 

www.youtube.com/watch