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Pro Christ - Liebe statt Hass

Um die Liebe Gottes als starke Kraft zur Erneuerung ging es am 4. Abend der Pro-Christ Themenwoche in der Münchinger Albert-Buddenberghalle. Der Leiter dies Europäischen Instituts für Migration, Integration und Islamthemen in Korntal-Münchingen, Yassir Eric, erzählte wie er als Kind und Jugendlicher in der gelehrt wurde, Juden und Christen zu hassen. Er wuchs als radikaler Moslem auf, der entschieden war sein Leben im Heiligen Krieg gegen die Christen und den Südsudan einzusetzen. Im Koran komme das Wort Liebe zwar einige male vor, werde aber nie mit dem Wesen Allahs identifiziert, wie es in der Bibel geschehe, wenn Gott selbst als Liebe bezeichnet werde. Allah kann lieben oder auch nicht, und wenn dann nur die Gehorsamen, die gläubigen Moslems, die Dschihadisten. Die Liebe Gottes als starke kraftvolle Entscheidung und Tat habe er zum ersten mal erlebt, als Christen seinen schwerkranken Neffen im Krankenhaus besuchten, für ihn beteten, und er dann plötzlich aus seinem wochenlangen Koma aufwachte, obwohl Yassir den Christen vorher deutlich gemacht hatte, dass er sie Hasse und dass sie nach ihrem Gebet sofort wieder verschwinden müssten.

Danach habe er versucht den Gott der Christen und Jesus kennenzulernen und sei schließlich gegen den starken Druck seiner Familie selbst Christ geworden. Vor dem Hass seiner eigenen, im Nordsudan politisch sehr einflussreichen Familie musste er fliehen und kam dann über Umwege nach Deutschland. Mit seinem Institut versuche er zu helfen, dass Integration von Migranten in Deutschland besser gelingen kann. Pfarrer Ulrich Parzany sprach bewundern von den Reisen in den Nahen Osten, die Yassir Eric trotz Lebensgefahr durchführe, um Flüchtlinge im Nahen Osten zu unterstützen. Korntal-Münchingen könne stolz darauf sein, Yassir Eric als Bürger in ihrer Stadt zu haben, was die 400 Besucher mit großem Applaus bestätigten. Rahel Walther, die Moderatorin des Abends, wies daraufhin, dass die ganze Veranstaltungsreihe als Teil der Jubiläumsveranstaltungen zu 200 Jahren Korntal auch das Ziel hat, Bewohner der verschiedenen Stadtteile vorzustellen und so das Gespräch zwischen den verschiedenen Stadteilen zu fördern.

Pro Christ - Die Bibel zum Klimawandel?

Die Konfirmanden der Evang. Kirchengemeinde Münchingen demonstrierten am 28. Oktober bei der ProChrist Themenwoche in der Münchinger Albert-Buddenberghalle gegen den Klimawandel mit Sprüchen von der Friday for Future Demo.  350 Besucher  lasen die Mottos z.B. früher war der Fisch in der Verpackung – heute ist die Verpackung im Fisch.“ Im Interview wies Klaus Hönes als Vertreter des Bauernverbandes Münchingen die überzogene Kritik an der Landwirtschaft in der Klimadebatte zurück und verweis auf viele Maßnahmen der Landwirte zum Schutz der Artenvielfalt und der Umwelt, wie Blumenstreifen an den Ackerrändern, Fruchtfolge, Verhinderung von Monokulturen u.a.  Unter dem Thema „Hoffnung trotzt Klima“ wies Pfarrer Ulrich Parzany auf die Aussage der Bibel zur befürchteten Klimakatastrophe. Weder in der Wissenschaft noch in der Bibel werde davon ausgegangen, dass unser Planet Erde für ewig bestehen bestehen bleibe. Aber Gott verspreche, dass solange die Erde besteht, die Folge von „Sommer und Winter, Saat und Ernte, Frost und Hitze“ nicht aufhören werde. Deshalb brauche es „Hoffnungsträger“ die weder Panik noch Gleichgültigkeit verbreiten, sondern sich soweit sie können gegen den Klimawandel einsetzen. Nur Hoffnungsträger hätten den langen Atem das Mögliche zu tun, auch wenn es manchmal nur ein Tropfen auf den heißen Stein sei.

Pro Christ - "Die Lumpen in der Kirche"

Wenn man die „Lumpen in der Kirche“ sieht, dann könnte man schon manchmal in eine Krise rutschen, sagte Ulrich Parzany (Kassel) beim zweiten Abend der Veranstaltung ProChrist in Münchingen. Diese 9 Tage werden von den Evangelischen Kirchengemeinden Münchingen und Kallenberg gemeinsam mit der Katholischen Kirche und der Korntaler Brüdergemeinde.

„Die Lumpen in der Kirche“? Mit diesem Satz überraschte Parzany die knapp 250 Zuhörer. Jeder Christ wisse, dass er vor Gott schuldig, also ein bildhaft ein Lump sei – wer meine, dass unschuldig sei, der meine auch nicht die Beziehung zu Gott zu brauchen. Und trotz allem die Kirche? Wozu brauche ich Kirche? Dies waren die Fragen, denen sich der Referent stellte. Seine erste Antwort erstaunte die Besucher. Zuerst einmal gehe es gar nicht um Kirche. Vor Jesus Christus stehe jeder allein. Hier gebe es keine Hilfe durch eine Kirche, sondern der Einzelne würde aus der großen Masse des Mitschwimmens herausgenommen und stehe vor Jesus Christus. Hier erkenne der Christ, dass er Jesus brauche. Jesus lasse sich auf ihn ein. Jeder Mensch erkenne, dass er der „Lump“ sei, weil er vor Gott nicht ok sei. Wenn es also um die Begegnung des Einzelnen mit Jesus Christus gehe, brauche man dann aber noch Kirche? Die einen meinten ja, wegen der Gemeinschaft. Gemeinschaft sei schön, gut, hilfreich – aber diese Gemeinschaft würde es auch in Vereinen usw. geben. Das besondere an Kirche sei, dass Menschen durch Jesus Christus gegen den Trend zusammen gefügt werden. Die Bibel beschreibe es mit dem Bild des Körpers: Welche Hand könne vernünftigerweise sagen, den Darm habe sie noch nicht gesehen, sie wolle sich von ihm trennen? Die Kirche Jesu Christi sei deshalb notwendig, weil hier Christen zusammengestellt sein, die in und durch Jesus Christus verbunden seien.

Im Rahmenprogramm wurden verschiedene Handballer der Kirchengemeinde Münchingen interviewt. Vor ungefähr 50 Jahren hätten sie die Arbeit begonnen. Der Umgang mit dem Menschen sei den Verantwortlichen wichtig. Auch wenn man natürlich gewinnen wolle, sei der Ursprungsgedanke gewesen, dass jeder mitspielen darf und kein Aussortieren geschehe. Wichtig sei dem Handballsport der Kirchengemeinde auch, dass zu Beginn, in der Mitte oder am Ende der Übungseinheit eine Geschichte, eine Erzählung oder ähnliches steht, wodurch Gottes Wort den Kindern und Jugendlichen nahe gebracht werden könne.

Pro Christ - Unglaublich!

Das war der erste Gedanke von vielen, als sie am Samstagabend (26.10.) die Buddenberghalle in Münchingen betreten hatten. Unglaublich – wie warm und einladend die in die Jahre gekommene Halle aussah: in herbstlichen Farben geschmückt, der Turnhallenflair durch farbige Sichtwände versteckt und mit vielen Herbstblumen und Kürbisse dekoriert.

„Unglaublich“ so heißt aber auch das Thema der ProChrist-Woche vom 26.10.- 03.11. Die katholische und evangelische Kirchengemeinden Münchingen und Kallenberg, sowie die Evangelische Brüdergemeinde Korntal veranstalten im Rahmen der 200 Jahrfeier der Stadt Korntal gemeinsam dieses Event an dem schon am

Unglaublich – eine geniale Welt! Mit diesem Thema begann die Woche. Als Gäste waren Mitglieder des örtlichen Gemeinderats Edeltraud Siegle aus Korntal und Joachim Winter aus Münchingen eingeladen. Frau Siegle wies daraufhin, dass sie der Stadt bestes suchen würde und sich freuen würde über die tollen Menschen die in diesen Ortsteilen leben würden. Herr Winter grüßte im Auftrag des Bürgermeisters Dr. Wolf und freute sich über die konfessionsübergreifende Arbeit dieser Veranstaltung.

Referent der Woche ist Pfr. Ulrich Parzany (Kassel). Er zeigte auf, dass die Welt wirklich genial sei. Die geniale Welt gipfelte in dem Blick auf ein neugeborenes Kind. Dann aber zeigte er auf, dass neben dieser genialen Welt wir Menschen erkennen, dass vieles im Argen liege. Von Tod, von Leid, von Katastrophen sprach er und machte den Kontrast deutlich, dass neben der genialen Welt auch eine dunkle, vielleicht sogar quälende, unsägliche Welt stehe. Er machte deutliche, dass in Jesus Christus sich Gott als Licht dieser Welt zeige. Der Mensch sei als Geschäftsführer Gottes eingesetzt. Das Problem sei aber, dass der Geschäftsführer „Mensch“ sich zum „Eigentümer“ erklären würde. Der Mensch habe Gott vergessen. Wir Christen hätten nun die Aufgabe in diese Welt hineinzurufen: „Schöne Grüße von Gott! Er hat Dich nicht vergessen!“ Die 9 Tage ProChrist seien diese Einladung Gottes an den Menschen. Er wolle den Menschen Gottes Geschenk, seine Vergebung zusprechen. Dies zu erkennen, sei für die Menschen wichtig. „Ich bin gewiss, dass Spätzle mit Tischgebet besser schmecken als ohne!“ meinte er und wollte damit zum Ausdruck bringen, wie wertvoll es sei, voller Dankbarkeit zu wissen, was Gott jedem Menschen geschenkt habe. So lud er ein, dass Menschen ihr Leben in Gottes Eigentum zu legen. Dazu rief er auch persönlich auf.

Musikalisch wurde der Abend von einer Musikgruppe aus Korntal unter der Leitung von Michael Fitz begleitet. Für das leibliche Wohl wurde durch den Hauskreis für junge Erwachsene bestens gesorgt.